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Insafe Newsletter

Ausgabe 36: Juni 2008
Leitartikel                                                                                   Web 2.0

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   ARKIV


Was ist das Web 2.0?

Die Meinungen über die Bedeutung der Bezeichnung Web 2.0 und darüber, ob es mehr als nur ein Modewort ist, gehen auseinander. Für unsere Zwecke können wir jedoch eine Reihe von Eigenschaften hervorheben, die es vom „traditionellen“ Web unterscheiden.

Web 2.0, ein 2004 von O'Reilly Media geprägter Neologismus, bezieht sich auf eine wahrgenommene zweite Generation webbasierter Dienstleistungen – wie Social Networking Sites, Wikis, Kommunikationstools und Folksonomien – die die Online-Zusammenarbeit und die gemeinsame Benutzung von Ressourcen hervorheben.

Web 2.0 Websites ermöglichen den BenutzerInnen mehr als nur das Abrufen von Informationen. Sie stützen sich auf die interaktiven Möglichkeiten des „Web 1.0“, um „Netzwerk als Plattform“-Informatik anzubieten, die es den BenutzerInnen ermöglicht, Softwareanwendungen komplett über einen Browser laufen zu lassen. BenutzerInnen können über die Daten auf einer Web 2.0 Site verfügen und diese Daten kontrollieren. Diese Sites bieten möglicherweise eine „Teilnahmearchitektur“ an, die BenutzerInnen dazu ermutigt, der Anwendung während der Benutzung einen Mehrwert hinzuzufügen. Dies hat gegenüber traditionellen Websites große Vorteile, da die BesucherInnen diese nur betrachten und nur der Besitzer der Site Änderungen vornehmen kann. Web 2.0 Sites verfügen oft über eine angereicherte, benutzerfreundliche Schnittstelle auf Basis von Ajax, Flex oder ähnlichen Rich Media. Die Sites verfügen oft auch über Social-Networking-Aspekte.

Web 2.0 erkennt den Unterschied zwischen einer statischen und einer echt interaktiven Plattform. Anstatt nur herunterzuladen und zu verbrauchen, können die BenutzerInnen jetzt auch hochladen und neue Inhalte erschaffen. Die Medien sind wahrhaftig miteinander verschmolzen und nicht mehr getrennt.



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neue Untersuchungen durch belgische Universitäten

Ist Ihr Teenager ein Schnüffler, Stammblogger, Ex-Time Blogster oder Internetschwätzer? Sollten Sie sich Sorgen machen, wenn Sie einen Trittbrettfahrer des Chats, ein Clubmitglied, einen Spielsöldner oder einen DOFUS-Fanatiker großziehen?

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Freiheit und Verantwortung
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“Miss Bimbo Website wirbt bei 9-Jährigen für extreme Diäten und Operationen”

Steht die Sicherheit von Einzelpersonen in Widerspruch zur persönlichen Freiheit und der Informationsfreiheit? Dieser wichtigen Frage müssen sich Personen, die sich mit der Internetsicherheit beschäftigen, oft stellen.
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fryshusetSozialarbeiterInnen im Internet
Da Jugendliche heutzutage wahrscheinlich genau so gerne im Internet als an der nächsten Straßenecke herumhängen und AußendienstmitarbeiterInnen dort sein sollten, wo sich auch ihre Kunden befinden, sollten sie natürlich auch online sein. Genau aus diesem Grund hat das schwedische Jugendzentrum Fryshuset jetzt seine eigenen „WebbetreuerInnen“.
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Austrian e-learning
Österreichischer Knotenpunkt bietet e-Learning Kurse über die sichere Benutzung des Web 2.0
Saferinternet.at unterstützt LehrerInnen mit Online-Weiterbildungskursen und neuem Lehrerhandbuch
Der österreichische Knotenpunkt Saferinternet.at bietet diesen Sommer e-Learning Kurse für LehrerInnen an, als Teil des Schwerpunktthemas ‚Sicherheitsthemen des Web 2.0.’ in der Schule. 
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EASYEASY trommelt Unterstützung für die neue Kampagne gegen unsichere Websites zusammen
EASY wird sich des Workshops in Rom am 8. Juli, in der italienischen Vertretung des Europäischen Parlaments, bedienen, um Unterstützung für die „Comunicari sicuri“ Kampagne zu sammeln. Adiconsum, in Zusammenarbeit mit “Cittadini di Internet”, einem weiteren italienischen Verbraucherverband, wird öffentlichen Institutionen und Behörden, Industrie- und Kinderschutzorganisationen ihre neue Kampagne zur Bewusstseinsschärfung vorstellen. Mehr

World Wide WealthDie Cyberkriminalität steigt, laut Bericht der Europäischen Kommission
Die Kriminalität, insbesondere in Bezug auf Kreditkarten und Identitätsdiebstahl, ist ein weit verbreitetes Element der Cyberlandschaft. In Großbritannien beliefen sich die Verluste im Jahr 2006 allein im Bereich des Kreditkartenbetrugs auf 428 Millionen GBP (etwa 90 Euro Verlust pro Man, Frau und Kind) (www.apacs.org.uk).
Hiervon geht die Hälfte auf Betrug aus dem „Card-not-present“ (Karte nicht anwesend) Bereich zurück. Würde diese Summe gleichmäßig in der ganzen Europäischen Union unterschlagen, würden die Kriminellen die Summe von 44 138 345 400 in ihre Taschen gleiten lassen. Mehr



ENISAGemeinsame Bemühungen der EU nötig zur Verhinderung eines „digitalen 9/11“ und zur Bekämpfung von Cyberbedrohungen
Mit der Veröffentlichung ihres jährlichen allgemeinen Berichts hat die ENISA, die Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit, einige der größten Online-Sicherheitsrisiken in Europa hervorgehoben und der Öffentlichkeit präsentiert, wie sie bei der Bekämpfung von Cyberangrifffen, Spam und Risiken im Bereich des Online-Social-Networking Hilfestellung leistet. Die Agentur hat bereits ein Grundsatzpapier für Entscheidungsträger von Gesellschaften und aus dem politischen Bereich sowie für Social-Network-Provider veröffentlicht: „Security Issues and Recommendations for Online Social Networks (Sicherheitsthemen und Empfehlungen für Online Social Networks)".
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Selbstmordpakt über Internetforumforestry
Drei junge Franzosen, ein Mann und zwei Frauen zwischen 18 und 23 Jahren, wurden in letzter Minute gerettet, nachdem sie einen Selbstmordpakt geschlossen hatten und ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. Sie hatten sich noch nie im wirklichen Leben getroffen und ihre gemeinsame Tat über ein Internetforum abgesprochen. Sie trafen sich am Mittwoch, den 21. Mai in einem verlassenen Teil des Waldes von Mormal in Nord-Frankreich und rüsteten ihr Fahrzeug aus, um zu ersticken, nachdem sie Tabletten geschluckt hatten. Ein Mädchen änderte seine Meinung und fuhr per Anhalter ins Krankenhaus, die anderen beiden wurden während des Vormittags von Waldarbeitern gefunden. Mehr


hard driveSpanien: Weitreichendes Netz gegen Kinderpornographie ausgeworfen
Die Tipps des Insafe Knotenpunkts PROTEGELES trugen zu einem der größten Polizeieinsätze Spaniens gegen Fotos von Kindesmissbrauch im Internet bei. 55 Personen wurden verhaftet und 179 Festplatten, 19 Laptops, 17 Computer und 2.500 externe Speichergeräte konfisziert.

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e-skills conferenceDie europäische e-Skills 2008 Konferenz
9. und 10. Oktober 2008, Thessaloniki
Die Konferenz wird von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) in Zusammenarbeit mit dem e-Skills Industrie-Führungsausschuss organisiert. Sie führt Experten aus der Regierung, der IKT-Industrie, Sozialpartner, Hochschulen und andere InteressenvertreterInnen zusammen. Sie wird die besten Praxisbeispiele vorstellen und präsentieren, Projekte fördern und über Fortschritte berichten. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, jedoch nur auf Einladung hin möglich.  Mehr
i-Safe intEinbindung des Web 2.0 in den Lehrplan
Der i-SAFE e-Sicherheit Lehrplan entwickelt sich gleichzeitig mit dem Internet und bietet überarbeitetes und aktualisiertes Material, wann auch immer dies nötig ist. Dieser Artikel untersucht Möglichkeiten, wie die i-Safe Inc. LehrerInnen helfen kann, Lernmaterial über die Sicherheit und Verantwortung im Web 2.0 in die normalen Unterrichtsaktivitäten einzubinden.
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Pheonix Christian Unified Schools
Schutz von Kindern im Internet
Kinder im Internet zu schützen ist nicht schwieriger als in einer Schulumgebung.
Wir haben unsere eigene Website für unsere SchülerInnen eingerichtet. Diese war erfolgreich genug, um sie anderen Privatschulen zur Verfügung zu stellen, die ihre SchülerInnen auch beschützen wollen, während sie ihnen online mehr über Online-Technologien beibringen.

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Insafe ist ein europäisches Netzwerk von 23 Knotenpunkten in 23 Ländern, die sich dem erhöhten Bewusstsein für Internetsicherheit widmen. Insafe wird vom European Schoolnet koordiniert und von der Europäischen Kommission durch das Safer Internet Programm unterstützt.

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