Überlegungen zum Safer Internet Day 2008Der 12. Februar wurde zum Safer Internet Day ausgerufen. Die Initiative der Europäischen Kommission soll die Gesellschaft auf die (un)sichere Benutzung von IKT aufmerksam machen. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei den Kommunikationsthemen zugute: sicheres Chatten, sexueller Missbrauch, Cyberbelästigung, Pornographie im Internet, usw....
Der 12. Februar wurde zum Safer Internet Day ausgerufen. Die Initiative der Europäischen Kommission soll die Gesellschaft auf die (un)sichere Benutzung von IKT aufmerksam machen. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei den Kommunikationsthemen zugute: sicheres Chatten, sexueller Missbrauch, Cyberbelästigung, Pornographie im Internet, usw....
Zur Förderung des Safer Internet Day veröffentlichte das Insafe Netwerk einen interessanten
Videoclip. Der Film zeigt eine Computermaus auf einem Tisch und ein Dutzend stereotyper Hände, die mit der Maus arbeiten: Ein Arzt, ein Autofahrer, ein Hippiemädchen, ein Musiker, usw. Der Film soll zeigen, dass es Personen gibt, die Internet zu verschiedenen Zwecken benutzen und darauf hinweisen, dass gewisse Personen vielleicht schlechte Absichten haben. Gleichzeitig wurde am Safer Internet Day ein Bewertungbericht über verschiedene Inhaltsfilter veröffentlicht.
Die sichere Anwendung von IKT ist eine komplexe Angelegenheit und beinhaltet mehr als nur sicheres Chatten und schädliche Inhalte. Bereiche wie die Urheberrechte und technische Probleme wie Spam, Viren, Spyware und andere Malware müssen z.B. auch in Kauf genommen werden. Die eSicherheit verdient auch ihren Platz. Wieso konzentrieren wir uns jedes Mal ausschließlich auf schädliche Inhalte?
Dieses besondere Augenmerk verdanken wir schon dem Namen allein: Es heißt nicht „Safe Internet Day“, sondern „SafER Internet Day“. Dies deutet darauf hin, dass das Internet eigentlich unsicher ist. Diese Annahme erscheint mir schlecht begründet. Jede Art Technologie kann zu guten oder schlechten Zwecken benutzt werden. Missbräuche sind gut dokumentiert und sollten nicht unterschätzt werden, aber der größte Teil der Gemeinschaft benutzt Internet genau zu dem Zweck, zu dem es entworfen wurde: Zur Kommunikation, zum Austausch von Informationen, zum Spielen von Online-Spielen, zum Austausch von Ideen, Meinungen, zum Spaß…
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Jan De Craemer,
Ministerium der flämischen Gemeinschaft, Bildungsabteilung