Der Vorsitz des Unterkomitees für Konsumentenschutz, Teil des Komitees für wirtschaftliche Angelegenheiten des tschechischen Parlaments, lud VertreterInnen von
Saferinternet.Cz (CzeSICoN Projekt) ein, ihre Bemerkungen zur gemeinsamen Initiative von Saferinternet.cz und der tschechischen Vereinigung für Konsumentenschutz einzureichen, um das Konsumentenschutzgesetz abzuändern, das im tschechischen Parlament besprochen wurde.
Das Ziel unserer Initiative ist es, wichtige Elemente der Selbstregulierung der Herausgeber von Spielen in das tschechische Rechtssystem einzuführen. Die Mitglieder des Unterkomitees forderten uns auf, mehr über unsere Initiative und ähnliche Themen auf europäischer Ebene zu erzählen. Aus diesem Grund luden wir VertreterInnen der
ISFE, Experten in diesem Bereich, ein, uns zu begleiten und am Treffen teilzunehmen.
Patrice Chazerand, Generalsekretär des ISFE, stellte diesen vor und erklärte die Grundlagen des
PEGI Systems. In der sehr ergiebigen Diskussion nach der Vorstellung kam man zum Schluss, das Thema auch in der Bildungskommission des tschechischen Parlaments zu besprechen. Eine Regulierung im Bereich der interaktiven Spiele, einschließlich der Bewertung des Inhalts und Alters, ist ein sehr komplexes Thema und die Diskussion darüber wird sicherlich eine gewisse Zeit dauern. Das Ziel scheint jedoch deutlich und für die tschechischen Parlamentsmitglieder annehmbar zu sein. Wir hoffen, dass das entsprechende Gesetz unter Berücksichtigung der europäischen Lektionen und der Erfahrungen von PEGI angenommen wird.
Saferinternet.cz fördert aktiv verschiedene Themen des sichereren Internets auf regionaler (
CEE SIC 2007) und nationaler Ebene. Die wachsende Präsenz und die Erweiterung des Umfangs der Möglichkeiten, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, scheinen die ersten bedeutenden und konkreten Früchte zu tragen.