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Internet Safety Zone

Das InternetSafetyZone.com Portal bietet Eltern, ErzieherInnen und Kindern an zentraler Stelle umfassende Tipps rund um Internetsicherheit. Es wurde ein Jahr lang an der Cyberspace Forschungsabteilung der University of Central Lancashire (UCLAN) - dem nationalen, britischen EU-Knotenpunkt für Internetsicherheit und Koordinationspartner des ISCA Projekts - entwickelt.

Internet Safety Zone (ISZ) bietet umfangreiche Informationen zu Themen wie: Funktionsweise des Internet, E-Mail, Chat, Instant Messaging und soziale Vernetzung. Diese Themen werden sowohl aus technischer Perspektive (wie werden zum Beispiel E-Mails erstellt, versendet und empfangen) als auch aus Sicherheitsperspektive (z.B. welchen potentiellen Gefahren sind Kinder in Chaträumen ausgesetzt) behandelt. BenutzerInnen können sich von allgemeinen zu tiefreifenden Informationen durcharbeiten.

Darüber hinaus versucht ISZ eine ganzheitliche Annäherung an das Thema Internetsicherheit zu bieten, indem es "Cyberwellness" beleuchtet. Themen wie Rassismus, Menschenrechte, Selbstverletzung, Selbstmord und Essstörungen werden im Detail behandelt. Kinder werden zu bewussten InternetbenutzerInnen erzogen und sollen verstehen, dass nicht alles, was sie im Internet sehen, auch der Wahrheit entspricht.

Um beste Praxislösungen zusammenstellen zu können, wurden die Inhalte für ISZ in Zusammenarbeit mit verschiedensten Organisationen entwickelt. Organisationen wie AOL, BBC, Becta, Childnet, ELSPA, Internet Watch Foundation (IWF), Microsoft, NSPCC, O2, Vodafone, Polizeikräfte und die Virtual Global Taskforce (VGT) haben dabei geholfen, Eltern und Kindern stichhaltige Tipps und Ratschläge für den Einsatz von Internet- und mobilen Kommunikationstechnologien bereit zu stellen.

ISZ hat auch auf Kritik vieler EU-Knotenpunkte für Internetsicherheit reagiert und schlägt eine klare und geradlinige Vorgehensweise bei Anzeigen von Internetsicherheitsrisiken vor. Mit nur einem Klick können die BenutzerInnen von der Website aus Sites mit relevanten Informationen und Links zu Organisationen erreichen, bei denen sie Sicherheitsverletzungen anzeigen können. Ein Beispiel ist die "report abuse" Schaltfläche für kinderpornographische Fotos, die erklärt, wie man IWF derartige Websites melden kann.

Darüber hinaus informiert ISZ Einzelpersonen oder Gruppen über ihren PC über neue Inhalte von Websites. Jedes Thema hat einen RSS Link, der es BenutzerInnen oder Organisationen erlaubt, Inhalte in einer offenen und flexiblen Umgebung zu nutzen: Einzelpersonen erhalten Aktualisierungen direkt in ihrer Inbox/RSS Aggregator und Organisationen können durch die Verwendung eines RSS "Fensters" auf ihrer Website die neuesten Informationen auf ihren Websites/Portalen präsentieren.

Ein Hauptaspekt von ISZ ist es, anderen Organisationen zu ermöglichen, Internetsicherheitstipps rasch und einfach an jene BenutzerInnen zu verbreiten, die sich mit diesen Themen noch nicht auseinandergesetzt haben. Dadurch erreicht ISZ und auch das Thema der Internetsicherheit für Kinder eine viel größere Zielgruppe.

Neil Malone, Projektverantwortlicher der UCLAN’s Cyberspace Forschungsabteilung

veröffentlicht: Tuesday, 1 Aug 2006
Letzte Änderung: Thursday, 7 Sep 2006
 
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