Das Internet verbindet Tausende von SchülerInnen in ganz Europa miteinander, ist ein leistungsfähiges Kommunikationstool und ein ausgezeichnetes Mittel zur grenzüberschreitenden Bildung. Junge Leute machen intensiven Gebrauch von den neuen Kommunikationstechnologien und sind ihren LehrerInnen oder Eltern oft weit voraus, was das Verständnis dieser Tools angeht. Während sie sich jedoch auf technischer Ebene auf der Höhe der Dinge wähnen, sind sie nicht immer imstande, das Material, auf das sie im Internet stoßen, zu beurteilen.
Was liegt also näher, als jungen, begeisterten EuropäerInnen und ihren LehrerInnen Insafe-Workshops über die Internetsicherheit anzubieten? Die Workshops der SchülerInnen wurden für zwei Altersgruppen organisiert: a) Jugendliche (14-16) und (b) GrundschulschülerInnen (7-9). In beiden Gruppen begann die Zusammenkunft mit einem Brainstorming, woraus sich ergab, dass alle SchülerInnen das Internet zur Kommunikation benutzen/benutzt haben und die große Mehrheit sich im Internet mit Spielen beschäftigt. Themen wie e-Privacy, die kritische Beurteilung der Quellen, Verantwortung und Cyber-Belästigung wurden besprochen und die älteren SchülerInnen bearbeiteten in Gruppen Themen wie: die Anonymität, die Kraft der Publikation, Cyber-Belästigung, sehen ist glauben, Solidarität.
Die jüngeren Kinder begannen gerade damit, Internet in der Schule zu benutzen. Sie waren sich aber schon recht bewusst, was Internet bedeutet und welchen Gefahren die Benutzer ausgesetzt sind. Sie wurden gebeten, an ihrem wohlbekannten Gingerbread-House-Märchen über das Honigkuchenhaus zu arbeiten, dem Kern ihres eTwinning Projektes. Die Aufgabe bestand darin, es für einen Kontext der e-Sicherheit umzuschreiben; aus dem Honigkuchenhaus wurde eine irreführende Website, während aus der Hexe eine Cyberhexe wurde. Die Geschichte, die sie schufen, wurde gefilmt, Sie können den Film sehen, indem Sie auf
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Auf Fragen wie “Was hast Du während des Workshops über sicheres Spielen im Internet gelernt” gaben die jungen tschechischen und slowakischen SchülerInnen Antworten wie: „Denke nach, bevor du klickst“, „Antworte Leuten, die du nicht kennst, nicht“, „Wir sollten einander helfen, wenn wir Probleme haben“, „Lass Fremde keine Fotos von dir machen“ und „Schütze deinen Computer“.
Die LehrerInnen wurden auch aufgefordert, über ihre Fächer zu erzählen und darüber nachzudenken, wie Elemente für die Internetsicherheit in diese Fächer und in ihre eTwinning-Projekte eingegliedert werden könnten. Anschließend wurden sie gebeten, Lehrpläne aufzustellen, in die sie Aspekte der Internetsicherheit, die ihnen wichtig sind, eingliedern. Die entwickelten Lehrpläne könnten in einigen Fällen die Basis eines eTwinning-Projektes bilden.
Das Europäische Netzwerk für die Internetsicherheit, Insafe, feiert am 12. Februar 2008 die 5. Ausgabe des Safer Internet Days. Ein neuer Wettbewerb wird in diesem Zusammenhang für Schulen in ganz Europa und darüber hinaus organisiert. Um über Fragen der Internetsicherheit und bevorstehende Veranstaltungen bestens informiert zu sein, besuchen Sie bitte das Insafe Portal:
http://www.saferinternet.org
Sofia Aslanidou, Insafe